#me too
ab heute
nicht mehr

Aktuelles Angebot: Pilot-Training

Sexuelle Belästigung in der internationalen Zusammenarbeit – Reflektion und Handlungsoptionen

mehr erfahren

Der Beginn gefährlicher oder schwieriger Situationen ist oft ein „verbal übergriffiges“ Verhalten.

Bereits hier sollte kompetent und entschlossen reagiert werden. Das Bewusstsein über die eigene „rote Linie“ und der Wille, diese zu verteidigen, ist die Kraft, die wirksam zur Abwehr genutzt werden kann. Es geht auch um sexuelle Belästigung, Sexismus und die kommunikative Reaktion darauf. Betroffen sind immer noch überwiegend Frauen, zunehmend aber auch Männer. Im Training wird außerdem Verständnis für Reaktionen und Wirkungen übergriffigen Verhaltens gebildet. Die Gefahr selbst übergriffig zu werden sinkt.

Im Workshop erproben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie missverständliche Situationen vermeiden, beginnende Konflikte frühzeitig auflösen und Belästigung kompetent konfrontieren können. Trainerinput, Rollenspiele und Feedbackrunden helfen ihnen dabei.

Die Internationale Arbeitsorganisation ILO geht davon aus, dass EU-weit 40 bis 50 Prozent aller berufstätigen Frauen schon einmal während der Arbeit sexuell belästigt wurden; andere Studien kommen auf noch höhere Werte. Auch Männer sind betroffen, wenngleich in geringerem Maße. Die Dunkelziffer ist hoch, weil die Betroffenen in vielen Fällen beruflich vom Täter abhängig sind. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ihre MitarbeiterInnen vor sexueller Belästigung zu schützen.

Im Workshop erkennen und erweitern die Teilnehmenden ihre persönliche Kompetenz, konstruktiv und zielführend ihre Persönlichkeit und Privatsphäre zu schützen. Sie wissen um die Individualität der Grenzen anderer, insbesondere der Kolleginnen und Kollegen. Kollegiale Beratung wird aktiv zur Gestaltung des Miteinanders eingesetzt.

Sich anbahnende Konflikte und Eskalation wird frühzeitig mit passenden Interventionen begegnet.

Ablauf

1) Gesprächsübungen mit ausführlicher Nachbereitung und Auswertung, Erfahrungsaustausch, Einzel- und Kleingruppenarbeit, begleitender Trainerinput

2) Einführung in die wichtigsten Interaktionsmodelle, z B. Schulz von Thun (Modell der 4 Ohren), Wazlawick (Man kann nicht nicht kommunizieren), F. Glasl (die 9 Stufen der Eskalation), E. v. Glaserfeld (Konstruktivismus), E. Berne (Grundpositionen, Transaktions-Modell)

3) Feedback geben und annehmen, Probleme ansprechen, eigene Ziele festlegen

4) Kollegiale Beratung

Dauer

1 Tag, Inhouse: nach Absprache, ab 1 Tag (4 x 90 min)

Mögliche Teilnehmer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Berufsanfänger, Führungskräfte und Personalaverantwortliche , Gleichstellung-/Genderbeauftragte, Betriebsräte, Führungskräfte und Personalverantwortliche



Jetzt Kontakt aufnehmen